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Repowering im Kronprinzenkoog

Windpark Kronprinzenkoog eines der größten Repowering-Projekte Norddeutschlands

Gesamtleistung des Windparks von 12,3 MW auf 30,75 MW erhöht

Im Windpark Kronprinzenkoog wurden seit Anfang Juni vier Anlagen des Typs REpower MM92 mit je 80 Metern Nabenhöhe sowie elf REpower MM82 mit je 59 Metern Nabenhöhe errichtet und in Betrieb genommen. Die insgesamt 15 Anlagen haben eine Nennleistung von je 2,05 Megawatt (MW). Jens Müller-Nielsen, Bereichsleiter der Business Unit Deutschland bei REpower: "Kronprinzenkoog ist eines unserer größten Projekte in Deutschland in den letzten Monaten. Es ist zudem ein positives Beispiel dafür, wie die Windressourcen einer Region bestmöglich und effizient genutzt werden können. Durch die in Deutschland geltenden Abstandsregelungen werden meist nur noch kleinere Flächen für Windparks ausgewiesen. Gerade hierzulande liegt deshalb ein großes Potenzial im Ersatzanlagengeschäft.

Und auch vom Staat gibt's Geld: Für eine Kilowattstunde Strom von einem Windrad, das eine mehr als zehn Jahre alte Anlagen ersetzt, zahlt er rund 0,5 Cent extra. "Das dient auch der Entspargelung der Landschaft", hatte Bundesbauminister Peter Ramsauer (CSU) diese von der Regierung geförderte Austauschoffensive gepriesen.

Windkraft hat nicht nur Vorteile
Leider hat die Sache noch einen Haken: Die Sonne scheint nicht immer gleich viel und es weht auch nicht immer genug Wind. Wir wollen aber jederzeit Strom aus der Steckdose für unseren Computer oder den Kühlschrank haben - auch wenn es gerade ganz windstill ist. Klar, magst Du denken, dann speichern wir die Energie aus den windigen Zeiten doch einfach für eine solche Flaute. Aber die Technik ist noch nicht so weit entwickelt. Es gibt noch keine richtig guten Batterien oder andere Speicher für solche großen Energiemengen. Das ist einer der Gründe, weshalb Windräder erst einen kleinen Teil des gesamten Stroms in Deutschland produzieren.



Solarstrom

Wer sich eine Photovoltaik-Anlage auf das Dach seines Eigenheims setzt, sollte sich keinen Illusionen hingeben: In den seltensten Fällen reicht die Dachfläche aus, um genügend Solarzellen für eine Komplettversorgung mit Strom zu installieren. Statt einer Verwendung für Abnehmer im eigenen Haus empfiehlt sich daher (noch) die Einspeisung ins öffentliche Netz. Denn der Gesetzgeber hat Einspeisevergütungen verfügt, welche deutlich über dem gängigen Strompreis liegen.

Wie viel Geld bringt Solarstrom

Für ab 2009 errichtete Solaranlagen gelten dabei gestaffelte Sätze, die von der Leistungsfähigkeit der Anlage abhängen. Bis einschließlich 30 kW Anlagenleistung wird jede Kilowattstunde mit 39,14 Cent beglichen, für Anlagen bis 100 kW gibt es 37,23 Cent je Kilowattstunde und für Anlagen bis 1.000 kW 35,23 Cent je Kilowattstunde. Jenseits von 1.000 kW werden immerhin noch 29,37 Cent je Kilowattstunde bezahlt. Vergleicht man diese Sätze mit den aktuellen Strompreisen von rund 19 bis 20 Cent je Kilowattstunde, ist der Nutzen einer solchen Einspeisung ins öffentliche Netz leicht erkennbar.

Hierbei wird die Vergütung anteilig berechnet. Das heißt, dass auch größere Anlagen von den günstigen Sätzen in niedrigen Kilowattbereichen profitieren. So werden bei einer 40-kW-Anlage die ersten 30 Kilowatt mit 39,14 Cent je Kilowattstunde vergütet und die verbleibenden 10 Kilowatt mit 37,23 Cent je Kilowattstunde. Es wird also eine Mischkalkulation durchgeführt: ¾ zu 39,14 Cent und ¼ zu 37,23 Cent, die Vergütung beträgt damit exakt 38,66 Cent je Kilowattstunde. Man sieht somit: Auch trotz der novellierten Fassung des Erneuerbare-Energien-Gesetzes vom 1.1.2009 lohnt die Installation einer Solaranlage auf längere Sicht gesehen in jedem Fall.

Doch sollte man nicht mehr allzu lange warten: Die Förderung wird schrittweise zurückgefahren. So bleibt zwar der Fördersatz einer einmal errichteten Anlage über 20 Jahre hinweg konstant, doch ist die Höhe dieses konstanten Fördersatzes abhängig vom Errichtungsjahr. Generell gilt dabei: Wer ab 2013 eine solche Anlage errichtet, dürfte wieder verstärkt den Aspekt der Eigenversorgung im Auge haben, denn dann sinken die Fördersätze unter den Preis, den man selbst an seinen Stromanbieter bezahlt. Um dafür genügend Solarzellen aufs Dach zu bekommen, muss einerseits die Dachfläche groß genug sein, andererseits spielen aber auch die Ausrichtung und Neigung des Daches eine große Rolle. Solarmodule können hierbei schräg aufgestellt werden, was aber nicht unbedingt attraktiv aussieht…


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